CSU lud zu Zoigl und Brotzeit in die Stadthalle – Matthias Fütterer stellt Bürgerumfrage und Wahlvideo vor
Der Zoiglabend der CSU und der CWL Erbendorf lockte am Wochenende zahlreiche Besucher in den kleinen Saal der Stadthalle. Bei Zoigl und deftigen Brotzeiten verbrachten die Gäste gesellige Stunden in gemütlicher Runde. Aufgrund des großen Besucherandrangs wurde sogar mehrfach nachbestuhlt. Tellersulz, Wurstsalat, Obazder und vor allem der beliebte Leberkäse von Georg Thoma gingen über die Theke. Besonders gefragt war das selbstgebackene Brot von Rudi Schinner aus Wetzldorf, das ebenso wie die selbstgebackenen Küchel großen Anklang fand. Ausschank, Bedienung und Küche übernahmen die Mitglieder von CSU und CWL selbst.
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Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte der Zitherclub Erbendorf mit mehreren Darbietungen, die den Abend stimmungsvoll begleiteten. Um Mitternacht wurde gemeinsam auf Bürgermeisterkandidat Matthias Fütterer angestoßen, der in seinen 33. Geburtstag hineinfeierte und viele Glückwünsche entgegennahm.



Zu den Gästen zählten unter anderem Landtagsvizepräsident Tobias Reiß sowie Landrat Roland Grillmeier.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorstellung der Ergebnisse der CSU-Bürgerumfrage durch Bürgermeisterkandidat Matthias Fütterer. Die vollständigen Ergebnisse werden in Kürze auf der Homepage veröffentlicht und zudem über soziale Medien sowie bei Wahlveranstaltungen vorgestellt. Erstmals wurde an diesem Abend auch das Wahlwerbevideo Fütterers einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Bürgermeisterkandidat Matthias Fütterer stellt sich vor
In seiner Rede stellte Fütterer zunächst sich selbst und seine Motivation vor. „Erbendorf, pack mas! Ich möchte gemeinsam mit Euch unsere schöne Heimat wieder ankurbeln, neue Themen anschieben und stockende Sachen wieder ins Laufen bringen. Ich bin bereit“, sagte er zu Beginn. Der Kandidat betonte seinen starken Heimatbezug: 25 Jahre in Hauxdorf gelebt, seit sieben Jahren wohnhaft in Wildenreuth, „schon immer Erbendorfer“.
Beruflich verhilft Fütterer als Baufinanzierer Familien ins Eigenheim, ehrenamtlich ist er Fraktionssprecher im Stadtrat, Kirchenpfleger und Elternbeirat. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie und den beiden Kindern, im eigenen Garten, bei Ausflügen oder mit dem E-Bike. Auch der Kegelsport kam nicht zu kurz – mit einem Augenzwinkern gratulierte er seiner Mannschaft zum sechsten Sieg in Folge.
Mit Blick auf seine Kandidatur machte Fütterer deutlich: „Mir ist meine Heimat wichtig, weil ich hier schon immer lebe. Ich habe mich schon immer engagiert.“ Besonders wichtig seien ihm die Stärkung der lokalen Wirtschaft, die Unterstützung von Betrieben bei Erweiterungen, Existenzgründungen und Fördermöglichkeiten sowie der Ausbau von Industrie- und Gewerbeflächen. Ebenso stellte er das Wohl von Familien und Senioren in den Mittelpunkt – von Kindereinrichtungen über den Erhalt des Freibads und der Spielplätze bis hin zu Angeboten für ältere Menschen.
Großen Wert legte Fütterer auf Zusammenarbeit und Kommunikation: „Kommunikation ist das A und O – offen und ehrlich, nachvollziehbar und transparent.“ Er sehe sich als Teamplayer, sowohl im Stadtrat als auch mit Verwaltung, Unternehmen und Bürgerschaft. Dabei bringe er ein breites Netzwerk mit, „von der Kommunal- über die Landes- bis zur Bundes- und Europaebene, aber vor allem zu Firmen, Banken und vielen klugen Köpfen“.
Vorstellung der Bürgerumfrage
Ausführlich ging Fütterer anschließend auf die Ergebnisse der Bürgerumfrage ein. Ziel sei es nicht gewesen, „schöne Zahlen zu produzieren, sondern ehrlich zuzuhören“. Die Rückmeldungen zeigten deutlich: Erbendorf sei den Menschen wichtig, Kritik entstehe aus Verbundenheit.
Besonders häufig genannt wurden das Freibad, die Natur, Vereine, Ehrenamt und der Zusammenhalt in Stadt und Ortsteilen. Das Freibad sei für viele „weit mehr als eine Freizeiteinrichtung – es ist Treffpunkt und ein Stück Heimat“. Eine zentrale Forderung der Umfrage war der Wunsch nach einem Drogeriemarkt. Rund ein Drittel der Teilnehmenden sprach dieses Thema an. „Der Drogeriemarkt steht sinnbildlich für eine funktionierende Innenstadt“, so Fütterer.
Auch Leerstände und fehlende Aufenthaltsqualität in der Innenstadt wurden häufig genannt. Die Menschen wünschten sich weniger Großprojekte, dafür mehr Leben, Begegnung und kleine, alltagstaugliche Angebote. Ein weiteres zentrales Thema seien die städtischen Finanzen. Viele Bürger erwarteten keine Stillstandspolitik, wohl aber Transparenz, Ehrlichkeit und nachvollziehbare Prioritäten: „Erst rechnen, dann handeln – und offen sagen, was geht und was nicht.“
Auffällig sei laut Fütterer, dass es in der Umfrage keinen Gegeneinander-Ton gebe. Vielmehr würden generationenübergreifende Lösungen erwartet – für Jugendliche, Familien und Senioren gleichermaßen.
Die Umfrage verstehe man als klaren Arbeitsauftrag für die kommenden Jahre. Die Fragen an den Bürgermeisterkandidaten werden einzeln beantwortet und veröffentlicht. Zudem soll die Bürgerumfrage künftig als feste Feedbackplattform der Stadt etabliert werden. „Wir reden nicht nur über Bürgernähe – wir wollen sie auch leben“, so Fütterer.
Zum Abschluss stellte er noch einmal seine Leitlinien heraus: solide Finanzen, Bauland und Wohnungsbau sowie den Zusammenhalt der Generationen. „Zuhören und anpacken – und das gemeinsam, über Parteigrenzen hinweg“, fasste er zusammen. Ob er der richtige Bürgermeister sei, würden die Wählerinnen und Wähler bei der Wahl entscheiden. „Ich stehe bereit und übernehme gerne Verantwortung.“
Empfehlung der Kandidaten der CSU und CWL
Nicht zuletzt warb Fütterer auch für die 40 Kandidatinnen und Kandidaten von CSU und CWL. Gemeinsam wolle man sich für ein Erbendorf einsetzen, „in dem Jung und Alt gerne zusammenleben, das wirtschaftlich wächst und seine Finanzen wieder stabil bekommt“. Mit einem herzlichen Dank an alle Gäste endete der Abend in geselliger Runde – ganz im Sinne eines gelungenen Zoiglabends.








